Kommunalwahl 2014

7.3.2014

Zum Leserbrief von Frau Isabella Deffner vom 6. März 2014 in der Augsburger Allgemeinen – Augsburger Land

Das Engagement von Frau Isabella Deffner für die Senioren mit „Ratschkaffee“, Gymnastik und Reisen ist in Bonstetten Jedermann bekannt. Es wird gerne angenommen und ist verdienstvoll.

Das Programm der Freien Wähler: „Bedarfsgerechtes Wohnangebot für Senioren“, „Altenbetreuung am Ort“, „ Förderung der Nachbarschaftshilfe“ geht einem anderen Problem nach. Wie können alte Menschen, die sich nicht mehr allein selbständig versorgen können und in irgendeiner Weise hilfsbedürftig sind, in ihrer Heimatgemeinde dennoch ihren Lebensabend verbringen. Nicht immer kann die Familie die notwendigen Leistungen erbringen. Bereits vor 13 Jahren hat Altbürgermeister Gebele in der Bürgerwerkstatt auf dieses Problem hingewiesen. Die Themen sind stichwortartig: Hilfe für den Alltag, Betreutes Wohnen , Ambulante Pflege….

Im Wahlprogramm der Bonstetter CSU ist dieses Problem nicht erwähnt. Der Leserbrief von Frau Deffner, die auf der CSU-Liste in Bonstetten kandidiert, ist in dem ihr fremden Ton der aggressiven CSU-Wahlpropaganda geschrieben. Er zeigt, dass die Bonstetter CSU dieses Problem nicht einmal erkannt hat.

Petra Zinnert-Fassl

petra kl

Quarkbällchen für Bonstetten
Dank der Kreativität der Bäckerei Egger konnten wir am 1. März 2014 vor der Bäckerei Quarkbällchen verteilen. Natürlich gab es dazu auch Informationen zur Kommunalwahl und bei frostigen Morgentemperaturen heißen Kaffee!


petra kl

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten standen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

1 Kommentar

Liebe Bonstetter Bürgerinnen und Bürger,

es war uns ein großes Bedürfnis Ihnen eine Alternative bei der Bürgermeisterwahl zu bieten.
Als großen Glücksfall hatten wir die Bereitschaft von Petra Zinnert-Fassl empfunden, sich als Kandidatin zur Verfügung zu stellen.
Als Gemeinderätin hat sie sechs Jahre lang Erfahrung in der Kommunalpolitik gesammelt. „Als Gymnasiallehrerin ist sie prädestiniert für den Umgang mit Menschen und mit der Fachrichtung Mathe und Physik genial im Umgang mit Zahlen, Noten, Daten und komplizierten Zusammenhängen.“ (Zitat aus der Augsburger Allgemeine vom 12. 2.2014)
Da sie unsere einzige Kandidatin war, waren sich am 7. Januar 2014 alle anwesenden Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft einig sie zu nominieren. Leider haben wir das per Handzeichen gemacht.

Die Aufstellung der Kandidatenliste erfolgte eine Woche später in geheimer Wahl.
Nach Ablauf der Meldefrist forschte Bgm. Anton Gleich nach und meldete sein Ergebnis dem Vorsitzenden des Wahlausschusses. Das Gesetz sieht bei Fehlern eine Heilungsfrist vor, innerhalb der die Freie Wählergemeinschaft die Nominierung in geheimer Wahl nachholte.

Leider hat der Wahlausschuss und schließlich auch der Beschwerdeausschuss der Regierung die Nominierung der Bürgermeisterkandidatin abgelehnt.

Wir haben Kenntnis von einem vergleichbaren Wahlfehler bei einer früheren Bürgermeisterwahl in einer oberbayerischen Gemeinde. Damals wurde die Heilung mit Zustimmung des Innenministeriums anerkannt.

Es tut uns leid, dass wir Ihnen keine Bürgermeisterkandidatin bieten können!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den letzten sechs Jahren konnten wir die meisten unserer Ziele erfolgreich durchsetzen:
Neubau des Kindergartens, Sanierung des Friedhofs, Einrichtung eines Mehrzweck- und Bolzplatzes
Aber es gibt noch viel zu gestalten und zu verbessern!

Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Untätigkeit prägen die Gestaltung der Dorfmitte seit fast drei Wahlperioden.

Mangelnde Hintergrundinformationen für die Gemeinderäte und Beschlüsse aus dem Hinterstübchen der politischen Mehrheit prägen die Ortspolitik! Dies muss sich ändern!

Die Selbstständigkeit unserer Wasserversorgung ist uns ein besonderes Anliegen.

Schenken Sie uns Ihr Vertrauen. Wir sichern Ihnen zu, dass wir unsere ganze Energie und Kreativität aufwenden werden, um Bewährtes zu erhalten und Verbesserungen zu schaffen.

Unser gemeinsames Ziel ist eine offene, transparente und bürgernahe Politik.
Wir werden für die Vereine und Institutionen, aber auch für jede einzelne Bürgerin und jeden Bürger verlässliche, ehrliche und verantwortungsbewusste Ansprechpartner und Vermittler sein.

Bitte geben Sie uns am 16. März 2014 Ihre Stimme!
Für unser Bonstetten!