Aus dem Gemeinderat am 23. Juni 2014

Unmittelbar vor der Gemeinderatssitzung fand der in der letzten Sitzung beschlossene Fahrversuch mit einem ähnlichen Feuerwehrfahrzeug statt, wie es sich die Freiwillige Feuerwehr wünscht. Das Rangieren mit dem Fahrzeug verlief erfolgreich und problemlos, so dass in der anschließenden Sitzung mit 12:0 Stimmen die Anschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeugs mit sechs Rollcontainern beschlossen wurde.

 Nachdem die Straßen im Baugebiet Heuberg II bisher nicht gewidmet waren, wurde diese Widmung nachgeholt und mit jeweils 12:0 Stimmen beschlossen.

 Der Bürgermeister stellte dann das Ferienprogramm für die Sommerferien vor. Jeder Jugendliche Bonstettens wird einen Flyer erhalten, in dem die einzelnen Programmpunkte aufgelistet sind. Die Gemeinde Bonstetten beteiligt sich unter anderem mit einem Ausflug in den Tierpark Hellabrunn nach München. Die Freien Wähler bieten einen Theaterworkshop am 14.8.2014 an.

 Sodann wurde wie auch in den Vorjahren beschlossen, dass in den Sommerferien Ferienarbeiter ab 16 Jahren eingestellt werden. Dies zu einem Stundenlohn von 6,50 €.

 Auf Antrag des GR Kränzle wurde dann über die Verbesserung der Radwegeverbindung zwischen Bonstetten und Adelsried diskutiert. Die von GR Kränzle favorisierte Strecke war die Befestigung des Weges über den hölzernen Laugnasteg. Der Antrag wurde mit 12:0  Stimmen abgelehnt, insbesondere weil die Grundstücke, auf denen die Befestigung stattfinden müsste, weder im Eigentum der Gemeinde Bonstetten noch im Eigentum der Gemeinde Adelsried stehen.

 Unter dem TOP Verschiedenes informierte der Bürgermeister darüber, dass in der letzten Gemeinderatssitzung die Entschädigung für das Bürgermeisteramt auf 3100 € festgesetzt wurde.

GR Kränzle äußerte, dass er den Betrag für völlig überzogen erachte. Danach wurde erläutert, dass die entsprechenden Entschädigungsgesetze für Gemeinden zwischen 1001 und 3000 Bürgern eine Entschädigung für den Bürgermeister zwischen ca. 2700 € und 4000 € vorsehen und dass sich der beschlossene Betrag sich somit im gesetzlichen Rahmen bewegt.

 GRín Petra Zinnert-Fassl berichtete dann, dass nach den Holzarbeiten auf dem Friedhof der Zaun beschädigt sei und bereits Wild Schäden auf dem Friedhof angerichtet hätte.

Es wurde hier beschlossen, dass der Ausführende der Holzsägearbeiten angehalten wird, den Zaun unverzüglich zu reparieren.

GRin Nolan berichtet ferner über die aktuelle Verkehrssituation in Bonstetten und über Beschwerden von Bürgern durch die derzeit höhere Belastung durch Fahrzeuge bedingt durch die derzeitige Umleitung aufgrund des Straßenbaus zwischen Bonstetten und Adelsried. Die Anwohner würden sich eine Reduzierung auf Tempo 30 wünschen.

Es wurde mit 10:2 Stimmen beschlossen, das zunächst für die Dauer der Bauarbeiten in der Hauptstraße und in der Bahnhofstraße Tempo 30 gilt.

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