Aus dem Gemeinderat am 20. Oktober 2014

Nachdem in der Gemeinderatssitzung vom 6.10.2014 bei der Abstimmung über das neue Baugebiet Heuberg III eine Pattsituation  (6:6) entstanden war, wurde das Thema erneut aufgegriffen. Diesmal war die CSU/UW vollständig angetreten, ein GRÜNER fehlte und so stand der  Entscheidung über die Erschließung aus der Sicht der  CSU/UW nichts mehr entgegen. Mit vier Gegenstimmen und einer wieder auf Linie gebrachten CSU/UW  wurde das neue Baugebiet  beschlossen.

Die  Vergabemodalitäten für Bauplätze öffentlich zu beraten wurde mit der gleichen Mehrheit abgelehnt.

Zur Entscheidung standen dann zwei  Vorschläge des Planungsbüros an. In beiden Varianten werden die jetzt bei Heuberg II entstandenen Straßen in Ost-Westrichtung fortgesetzt. Die eine Variante sieht eine Ringstraße vor mit einem Anschluss an die Hohe Straße, die andere zwei bis zur Hohen Straße annähernd parallel verlaufende Straßen mit zwei Anschlüssen an die Hohe Straße. Die FWG plädierte für die letztere Variante. Bei dieser Variante sind nämlich alle Gärten im Wesentlichen nach Süden orientiert und die Straßen nur mit geringer Steigung versehen, was sowohl  eine Erleichterung für den Winterdienst als auch für die Zufahrten zu den einzelnen Grundstücken bedeutet. Bei der Ringstraßenvariante sind entlang der Hohen Straße fünf Grundstücke vorgesehen, die eine relativ dichte Bebauung zur Folge haben, bei denen sich die Häuser gegenseitig auch stärker beschatten. Dass  mit höheren Erschließungskosten zu rechnen ist als bei der zweiten Variante bestätigten auch die anwesenden Planer. Dennoch stimmte auch hier der Gemeinderat mit den Stimmen der CSU und den UW für die Ringvariante. Argumente dafür wurden allerdings keine vorgetragen.

Die FWG schlug auch vor, die Erdgeschoßhöhe über der Straße stärker zu begrenzen als dies bei Heuberg II der Fall war. Wenn man von Süden kommend auf die neu entstehenden Häuser blickt, hat man bei einigen Gebäudehöhen  doch eher den Eindruck einer städtischen Bebauung.  Auch hier konnten wir uns leider nicht durchsetzen.

Im Anschluss wurde über das Anliegen der Feuerwehr, statt eines 8,5- Tonners - wie im Mai 2014 beschlossen-  ein auf 8,6t abgelastetes 10 t- Fahrzeugs anzuschaffen abgestimmt. Das Argument des Kommandanten, man habe bei der Beschaffung neue Erkenntnisse  erlangt und die Mehrkosten beliefen sich auf unter 2000 €, konnte die Mehrheit der CSU/UW nicht von ihrer Haltung „beschlossen ist beschlossen“ abbringen. Mit den Gegenstimmen der FWG und der GRÜNEN Gemeinderätin, sowie des Gemeinderats Wolfgang Bschorr lehnte der Rat das Anliegen ab.

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