Aus dem Gemeinderat am 2. März 2015

Herr Tauber, Kämmerer und Verwaltungschef der VG  Welden,  erläuterte den gemeindlichen Haushalt, der bereits im Finanzausschuss beraten wurde.  Die Haushaltslage ist günstig, da die Gemeinde durch wachsende Gewerbesteuer- und Einkommensteuereinnahmen, sowie durch Grundstücksverkäufe  einen Sollüberschuss erwirtschaftet hat. Die Rücklagen belaufen sich derzeit auf etwa 2,6 Mio. €. Demgegenüber  steht ein Schuldenstand  von ca. 720 000€, der vor allem durch den Bau der Kindertagesstätte und des Bürgersaals entstanden ist. Eine vorzeitige Rückzahlung ist wegen entsprechender Kreditverträge nicht kostenneutral  möglich und nicht geplant.  Besondere Investitionsvorhaben für 2015 sind u.a. beginnende Erschließungsmaßnahmen für das Baugebiet Heuberg III, die Anschaffung eines Gerätewagens für die Feuerwehr, sowie die Fortsetzung der Sanierung der Straßenbeleuchtung .  Für 2015 wird der Verwaltungshaushalt mit 2 139 700 € und der Vermögenshaushalt mit 3 696 750 € in den Einnahmen und Ausgaben festgesetzt. Der Beschluss erfolgte mit einer grünen Gegenstimme.

Der Gemeinderat  beschloss einstimmig, dass für den ehemaligen Kindergarten  ein Gebäudegutachten erstellt werden soll.  Im Moment gibt es eine grobe  (und ziemlich hohe) Kostenschätzung  für Sanierungsbedarf über ca. 720 000€, die der Architekt des neuen Kindergartens vor dessen Neubau erstellt hat.

Diskutiert wurde ein Zuschuss für die Anschaffung und Restaurierung der neuen Pfeifenorgel in der katholischen Pfarrkirche.  Die  FWG- Gemeinderätin Petra  Zinnert-Fassl  schlug vor,  einen höheren als vorgeschlagenen Zuschuss zu gewähren, da es die gemeindliche Finanzlage erlaube und der  Zuschuss  doch einem großen Teil der Bonstetter Bürger zu Gute käme. Der Gemeinderat beschloss dann einstimmig einen Zuschuss von 15 000€.

Zu einer Auseinandersetzung kam es schließlich wegen einer Pressemitteilung der Grünen an die AZ, in dem  den übrigen Gemeinderäten vorgeworfen wird, dem geplanten straßenbegleitenden Radweg Richtung Adelsried und Peterhof nur wegen in Aussicht gestellter Fördergelder zugestimmt zu haben. Widersprüchlich daran ist, dass der Radweg mit einer Jastimme der Grünen und mit einer  Gegenstimme der Grünen beschlossen wurde.  Der Umstand Grün gegen Radweg ist schon seltsam genug. Bei der Presseerklärung kommt  der  Gedanke eines   Alleingangs  in den Sinn!

Anmerkung:  Nach dem Bau des Radwegs von Heretsried nach Hirblingen ist die Anbindung von Bonstetten an diese Strecke  überfällig!!  Eine direkte, ungefährliche Verbindung nach Adelsried ist sinnvoll für  Schulkinder und andere Radler, die nicht den Weg über Kruichen  nehmen wollen!

 

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